<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3291796794332734092</id><updated>2011-07-08T06:24:09.464+02:00</updated><category term='Russland'/><category term='Berlin'/><category term='Povorino'/><category term='Soldaten'/><category term='Botschaft'/><title type='text'>Asien Centrum</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://friedatimjakob.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3291796794332734092/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://friedatimjakob.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Jakob Steigerwald</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13367187227807625949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_ISgh9DErRSo/SWCPnZwLwaI/AAAAAAAAPX0/1WoSfQ50Zms/S220/Jakob140.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>2</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3291796794332734092.post-7254966823181759615</id><published>2009-07-27T15:57:00.010+02:00</published><updated>2009-07-28T12:19:44.660+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Russland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Povorino'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Soldaten'/><title type='text'>Ostfront Povorino</title><content type='html'>Poworino liegt knapp hinter der Front. Nach Preußen, Polen und der Ukraine hatten wir die russische Grenze gerade überquert. Nachdm wir die ersten vier Stunden wir den einzigen internetfähigen Computer des 17.000 Einwohner-Nestes besetzt hatten, schlugen wir unser Lager vor dem Bahnhof auf. Nicht lange brauchten wir zu warten, ehe ein halbes Batallion russischer Soldaten uns umzingelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363449201227396338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_ISgh9DErRSo/Sm7MoboC9PI/AAAAAAAAlRM/9IeSXtnPpiw/s320/IMG_8910.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Alsbald schallten schwermuetige Soldatenlieder durch die Abenddaemmerung. "Dawaj sa nich, davaj sa nas, i sa Sibir i sa Kawkas, sa swet dalekich gorodow, i sa drusej i sa ljubow", schallt es um uns in der Abenddämmerung. Lasst uns anstossen - Auf sie, auf uns, auf Sibirien, und den Kaukaus, auf das Leuchten der fremnden Städte und auf die Freunde und auf die Liebe; singen die jungen Soldaten. Bekannte Toene sind das der Gruppe Lube. Das sind fuenf Patrioten, die es sich zur Aufgabe machten, die Sehnsucht der Soldaten nach Schlacht und Kampf zu foerdern. Dementsprechend bestehen die Clips auch aus billigen Mosfilm-Animationen brennender Pappe und sonstigen Bomberangriffen. Doch die Musik ist sehr beliebt, bei Lagerfeuer und in Wartehallen, wehmuetig, melancholisch, sehnsuechtig...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363450653403159650" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 214px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_ISgh9DErRSo/Sm7N89ZunGI/AAAAAAAAlRU/fu1f0MqTcVs/s320/IMG_8918.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wir genossen die Klaenge sehr, versuchten uns jedoch fernzuhalten, da uns nichts ferner lag als von den Soldaten zum Wetttrinken eingeladen zu werden. Um 23 Uhr kam unser Zug. In unserem Wagon wimmelte es nur so von staehlernen Soldatenoberkoerpern. Wir schlichen unauffaellig zu unseren Kojen und stellten uns schlafend.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am naechsten Morgen konnten wir uns der Kontaktfreude des russischen Heeres nicht mehr entziehen, stellten jedoch bald und mit grosser Erleichterung fest, dass es sich nicht um eine Horde Soldaten handelte, sondern samt und sonders um Studenten des militaerischen Instituts fuer Luft- und Raumfahrt aus Samara, die einen Monat militaerische Grundausbildung gemacht hatten.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5363452407932806034" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_ISgh9DErRSo/Sm7PjFiMY5I/AAAAAAAAlRc/gi-V1s5Nwjg/s320/IMG_8925.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Sofort begannen wir uns auszutauschen: Wir gaben ihnen harte Waehrung (eine Euro-Muenze) und bekamen dafuer scharfe Munition (Orginal MG-Patronen der russischen Armee, natuerlich nicht wirklich scharf), und beide Seiten waren extrem stolz ueber die exotische Beute (was fuer die jeweils andere Seite extrem unverstaendlich war). Nach einer sehr interessanten Fahrt kamen wir in Samara an, wo wir als erstes den Wolgastrand aufsuchten. Dabei endeckten wir obige Badehose.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jakob &amp;amp; Tim&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3291796794332734092-7254966823181759615?l=friedatimjakob.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://friedatimjakob.blogspot.com/feeds/7254966823181759615/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://friedatimjakob.blogspot.com/2009/07/ostfront-povorino.html#comment-form' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3291796794332734092/posts/default/7254966823181759615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3291796794332734092/posts/default/7254966823181759615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://friedatimjakob.blogspot.com/2009/07/ostfront-povorino.html' title='Ostfront Povorino'/><author><name>Tim</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01079868826387483942</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_ISgh9DErRSo/Sm7MoboC9PI/AAAAAAAAlRM/9IeSXtnPpiw/s72-c/IMG_8910.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3291796794332734092.post-5601569957374629456</id><published>2009-07-20T15:22:00.004+02:00</published><updated>2009-07-20T17:21:07.803+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Botschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Berlin'/><title type='text'>Real Existierende Diplomatie</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Morgen geht es los. Tim (mein Kumpane, den ich in Sibirien kennen gelernt habe) und ich stechen wieder in die Steppe Richtung Osten. Bis Ende Kasachstan haben wir schon alles perfekt organisiert, so dass man bis dahin gut und gerne von Pauschalurlaub reden kann. Dort stößt dann Frieda auf uns, die direkt aus Sibirien anreist. Damit sind wir komplett und das Abenteuer kann losgehen. Hier ein kleiner Apperitif zu unserer Reise.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;Väterlich: &lt;/em&gt;Das größte Land der Welt hat braucht auch die größte Botschaft, an der besten Adresse versteht sich - Unter den Linden 63 - 65. Durch den Hintereingang und eine Sicherheitsschleuse kommt man in die Konsularabteilung. Die ist klein, muffelig und chronisch überfüllt. Die Wände sind übersät mit Hinweisen und Belehrungen, realisiert in Form von individuellen Word-Ausdrucken. Man muss sich von einem Sicherheitsbeamten einen kleinen grünen Zettel holen worauf eine handgeschriebene Nummer steht, die dem zuständigen Schalter entspricht. Der Zettel wird dann in der Mitte geteilt, und eine Hälfte unter der Glasscheibe des Schalters durchgeschoben. Das Verfahren ist kompliziert und zeitraubend, aber ich kann immerhin auf sechs Jahre Erfahrung mit der russischen Botschaft zurückblicken. Irgendwann räuspert sich das Mikrofon: "huunderrtdrraiunaachzig". Das ist meine Nummer. Neben dem Schalter hängt ein Word-Ausdruck: "Illegales Anstehen ist nicht erlaubt!". Der Beamte hinter der Scheibe fährt mich sofort an: "Was fällt Ihnen ein erst zehn vor zwölf zu mir zu kommen, denken Sie ich habe heut nichts mehr zu tun?!" Da es erst ZEHN VOR zwölf ist, und die Botschaft bis zwölf aufhat bin ich mir keiner Schuld bewußt. Nachdem ich eine väterliche Belehrung bekommen hatte wann ich das nächste Mal zu kommen habe war es aber auch schon gut und die Visumprozedur konnte beginnen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;Verschollen: &lt;/em&gt;Die Botschaft von Borats Heimatland steht an der Grenze zu Brandenburg und auf dem Weg dorthin kann man schon ein bisschen Fernweh bekommen (Tram im 20-Minuten-Takt, für eingefleischte Berliner ein Alptraum). Gegenüber der Botschaft gibt es ein paar Schrebergärten und ein Gehege mit Ziegen. Die Beamten freuen sich wenn mal jemand kommt, allerdings nicht so sehr, dass sie einen nicht fünf Minuten grundlos warten lassen würden. Die Bearbeitungszeit ist Verhandlungssache, bezahlt wird per orginal abgestempeltem Bar-Einzahlungsbeleg, einem Verfahren aus der Kreidezeit der bargeldlosen Bezahlens. In der Bank ist es jedesmal peinlich nach so etwas zu fragen, und es kostet auch noch 8 EUR pro Bezahlvorgang. Letztendlich kommt es gerade bei der kasachischen Botschaft auch oft vor, dass man wegen vorher völlig unbekannten fehlenden Dokuments nochmal heimgeschickt wird.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;Freundschaftlich: &lt;/em&gt;Die Botschaft der "asiatischen Schweiz" ist die einzige, bei der man auch als einfacher Visumbewerber den Haupteingang nehmen darf. Man wird ein bisschen wie ein alter Freund empfangen, dann kommt die freundliche Frage: "Womit kann ich Ihnen helfen?" Bei der Abholung meiner Visa sollte ich eigentlich 120 EUR in bar bezahlen, hatte aber nur 115 EUR dabei. Ich war schon etwas niedergeschlagen, denn auch diese Botschaft ist etwas "verschollen". Aber der nette Kirgise machte sofort den Vorschlag, ich solle den Rest einfach "später mal" bezahlen. Auf meine verunsicherte Rückfrage antwortete er: "Wenn Sie mal Zeit haben bringen Sie es einfach vorbei". Das nenn ich Vertrauen.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Effizient: Das Reich der Mitte hat seine Botschaft in einem Komplex aus Beton und Spiegelglas am Spreeufer aufgeschlagen. Um die Eingangstür aus Panzerglas aufzubekommen sollte man gut gefrühstückt haben. Der Warteraum ist groß und steril. Die Warteschlangen sind lang, aber es geht unglaublich schnell. Die Beamtin schaffte es in den wenigen Sekunden, in denen sie meine Unterlagen bearbeitete, einen sehr freundlichen Eindruck zu hinterlassen und meine zwei Fragen zu beantworten. Bei meiner dritten Frage bekam sie aber schon etwas Panik, womit sie mir zu verstehen gab, dass ich das ganze System mit meiner Fragerei aufhalte. Dennoch fasziniert mich immer wieder wie feinfühlig und schnell Chinesen Konfliktsituationen entschärfen können. Einmal musste ich noch kurzfristig eine Kopie einreichen und wurde von der Chinesin an den münzbetriebenen Kopierer verwiesen. Da ich aber kein Kleingeld hatte konnte ich mir damit nicht helfen. Anstatt mich jetzt heimzuschicken oder nach einer Predigt auf die Kopie zu verzichten oder mir umsonst eine Kopie zu machen schrieb sie einfach 10 Cent mehr auf den Zahlbeleg und kopierte meinen Pass an ihrem eigenen Kopierer. Sehr intelligent finde ich.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3291796794332734092-5601569957374629456?l=friedatimjakob.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://friedatimjakob.blogspot.com/feeds/5601569957374629456/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://friedatimjakob.blogspot.com/2009/07/real-existierende-diplomatie.html#comment-form' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3291796794332734092/posts/default/5601569957374629456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3291796794332734092/posts/default/5601569957374629456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://friedatimjakob.blogspot.com/2009/07/real-existierende-diplomatie.html' title='Real Existierende Diplomatie'/><author><name>Jakob Steigerwald</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13367187227807625949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_ISgh9DErRSo/SWCPnZwLwaI/AAAAAAAAPX0/1WoSfQ50Zms/S220/Jakob140.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
